Warum die Berufung auf Consent-Management-Tools keine wirksame Einwilligung begründen kann
Wer heute eine Website aufruft, begegnet ihm fast unweigerlich: dem Consent-Banner. „Wir und unsere <Zahl> Partner verarbeiten Ihre Daten.“ Früher mal als Cookie-Banner entwickelt und genutzt, ist ein Consent-Banner (CMP-Tool) heute viel mehr.
Es geht schon lange nicht mehr nur um Cookies. Sicher auch noch darum, aber auch um vieles mehr. Im Tool von heute geht es um Cookies, Tracking-Scripte, Fingerprinting, Canvas-Fingerprinting, Audio/WebGL-Finerprinting, Standort- und Gerätedatenerfassung, Profilbildung, Datenverkauf, ...
Nicht jeder Anbieter macht alles, aber nahezu jedes CMP-Tool kann alles.
Und dann? Ein Klick – und die Sache scheint erledigt. Rechtmäßig. DSGVO-konform Eingewilligt.
Aber ist sie das tatsächlich?
Das in Europa weit verbreitete Transparency and Consent Framework (TCF) der IAB Europe dient vielen Diensteanbietern als technische Grundlage zur Einholung und Verwaltung von Einwilligungen. Das IAB Europe TCF ist ein Industrie-Standard, entwickelt im Kontext der Werbe- und AdTech-Industrie und genutzt von Marktteilnehmern, auch außerhalb der IAB-Mitgliedschaft, zur Umsetzung von Consent-Prozessen im internationalen Umfeld. Dabei werden sowohl IAB-Vendoren als auch nicht im Framework gelistete Drittanbieter in denselben technischen Einwilligungsprozess integriert.
Es stellt eine standardisierte Struktur bereit, um Nutzerentscheidungen zu erfassen und an eine Vielzahl beteiligter Akteure zu übermitteln.
Immer wieder hört und liest man davon. Souverän sein ist erforderlich. Überhaupt und ganz besonders "digitale Souveränität" gehören zu den Buzz-Words dieser Zeit. Mit gehobenem Finger und gesetrenger Stimme wird eingefordert und angemahnt. Das ist gut und es ist richtig. Und es ist wichtig.
Es genügt aber leider nicht, souverän sein zu wollen. Auch eine Erkenntnis, die noch recht einfach zu gewinnen ist. Noch einfacher ist es, sie eben aufzuschreiben. Sie zu lesen mag schon ein wenig unbehagen bereiten. Doch dazu später mehr.
Die Aufgaben, die mit dem Streben einhergehen, sind alles andere als einfach. Die Erkennung dessen, was zur Erreichung souveräner Lösungen in einer international verflochtenen Welt zu realisieren ist, ist das erste Mammutprojekt in diesem Bestreben. Hunderte und tausende von Menschen werden sich betimmt ein Jahrzehnt oder noch mehr lang damit beschäftigen müssen. Bleibt zu wünschen, dass das Ergebnis nicht nur dem Gedanken Rechnung getragen haben wird.
Bestenfalls führt der Vorgang langrfristig zu einer Verinnerlichung dieser Sichtweise, wenn neue Technologien entstehen. Eine Blick, nicht nur auf das, was vordergründig und einfach zu erreichen ist. Vorzugsweise wird es Teil einer geänderten (neuene?) Entwicklungskultur, grundsätzlich in der Entstehung von Technologie schon den Aspekt der Unabhängigkeit ale Kernelement zu betrachten.
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Eigentlich ist es mehr ein Interessenprojekt, bei dem ich mal ausprobieren möchte, welche "juornalistischen Fähigkeiten" ich entwickeln kann. Dieser erste Beitrag dient vermutlich hauptsächlich dazu, zu erkennen, wie die Software "funktioniert".
Aber sicher kann ich schon etwas zu allen folgenden Inhalten sagen:
Ich werde versuchen, sachlich zu bleiben. Ziemlich sicher bin ich aber auch, dass mir das nicht immer gelingen wird.
Mal sehen, eventuell richte ich noch eine Kategorie "politisch inkorrekt" ein, in der dann der Name auch mal Programm sein darf.
Personen des öffentlichen Interesses müssen sich dann auch mal ein wenig mehr aushalten, als Max Mustermann. Aber persönlich beleidigend zu sein ist mir fremd. Polemik, Satire und ab und zu ein wenig Schadenfreude... mal die eine oder andere bissige Frage... das ist schon 'drin'.